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Vergleich

WooCommerce vs Shopify: Welches Shop-System passt 2026?

Die Wahl zwischen WooCommerce und Shopify ist keine technische Frage — sie ist eine Geschäftsentscheidung. WooCommerce gibt dir volle Kontrolle auf eigenem Server, Shopify nimmt dir Arbeit ab und rechnet monatlich ab. Wir schauen auf Kosten, Flexibilität, DSGVO und Praxis-Realität — ohne Religion auf beiden Seiten.

KriteriumWooCommerceShopify
Startkosten (einmalig)€0 Software + Entwicklung€0 Software + Theme/Setup
Laufende KostenHosting ab €6/Monat + ggf. Plugin-Lizenzen€32–€384/Monat je nach Plan + 0,5–2% Transaktionsgebühr
FlexibilitätPraktisch unbegrenzt — Quellcode gehört dirDurch Shopify-App-Store vorgegeben
WartungsaufwandDu/Entwickler kümmert sich um Updates, SecurityShopify kümmert sich komplett
PerformanceVon Hosting und Code-Qualität abhängig — Headless-Setup extrem schnellKonstant schnell dank CDN von Shopify
DSGVO-KonformitätVolle Kontrolle — Hosting in EU möglich (Hetzner, IONOS)Shopify (Kanada/USA) — Datentransfer erfordert Standardvertragsklauseln
ZahlungsanbieterFrei wählbar (Mollie, Stripe, Klarna, EPS, PayPal)Shopify Payments bevorzugt, sonst Extra-Gebühr
MultilingualitätÜber Plugins (Polylang, WPML) oder Headless nativNative Mehrsprachigkeit ab Basic
SkalierbarkeitServerabhängig — Headless-Stack (Next.js) skaliert problemlosBis Shopify-Plus-Plan (ab ca. €2000/Monat)
Lock-In-RisikoNiedrig — Daten jederzeit exportierbar, Migration möglichHoch — Themes/Apps sind Shopify-spezifisch
Time-to-Market2–8 Wochen mit Entwickler, je nach Umfang1–2 Wochen mit Theme-Setup
Gesamtkosten 3 Jahre (50 Bestellungen/Tag)~€3.500 (Hosting + Entwicklung + Wartung)~€7.000–€15.000 (Advanced Plan + Transaktionsgebühren)

Wann WooCommerce die bessere Wahl ist

  • Du willst volle Kontrolle über Daten und Hosting (DSGVO-Pflicht, sensible Branche).
  • Dein Shop hat spezifische Anforderungen (B2B-Preisgruppen, komplexe Konfiguratoren, ERP-Integration).
  • Du planst langfristig und willst keine monatlich steigenden Fixkosten.
  • Du willst ein Headless-Setup für maximale Performance (Next.js-Frontend auf WooCommerce-Backend).
  • Du hast mehr als 50 Bestellungen/Tag und die Shopify-Transaktionsgebühren schmerzen.

Wann Shopify die bessere Wahl ist

  • Du willst schnell starten und hast wenig technische Ressourcen.
  • Dein Sortiment ist überschaubar und standardisiert (<1000 SKUs, keine Sonderfälle).
  • Du willst dich nicht um Updates, Security, Hosting kümmern müssen.
  • Du verkaufst international und brauchst sofort Mehrsprachigkeit + Mehrwährung.
  • Du bist Einzelunternehmer ohne laufende IT-Betreuung.

Fazit

Für Einzelunternehmer und kleine Shops ohne IT-Ressourcen ist Shopify die pragmatischste Wahl. Für alle, die DSGVO-Kontrolle brauchen, spezielle Anforderungen haben oder mittel- bis langfristig skalieren wollen, ist WooCommerce — idealerweise als Headless-Setup mit Next.js — die wirtschaftlich sinnvollere Entscheidung. Ein realistischer Shopify-Wechsler spart bei 50 Bestellungen/Tag in 3 Jahren €3.000–€10.000.

Passende Leistungen

  • Headless WooCommerceEntkoppelter E-Commerce mit WordPress-Backend und blitzschnellem Next.js-Frontend.
  • Online-Shop & E-CommerceDein eigener Online-Shop mit Produktverwaltung, Bezahlung und Versand — oder ein bestehendes WooCommerce-System schneller und moderner machen.
  • SaaS-EntwicklungIndividuelle SaaS-Plattformen mit Next.js, TypeScript und PostgreSQL — vom MVP zur Produktion.
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